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Schon immer ging für mich von kleinen Schiffen ein besonderer Reiz aus. Da die Auswahl von Plastikmodellbausätzen wegen ihrer Vorbilder aus Fernost, den USA oder Schiffen aus dem WW II und der vielen unterschiedlichen Massstäbe mich nicht befriedigte, griff ich auf Papier Modellbaubögen als Vorlagen zurück. Ich wählte bewusst den Massstab 1:250, weil hier das Angebot am umfangreichsten ist und ich nicht in die Versuchung geraten konnte, doch noch auf einen Plastikmodellbausatz zurückzugreifen.Der einheitliche Massstab ermöglicht auch einen interessanten Grössenvergleich der Modelle miteinander. Mit Ausnahme des Schnellbootes Kranich P 6083 im Massstab 1:100, sind alle anderen Schiffsmodelle im Massstab 1:250 nach Planvorlagen diverser Papiermodellbaubögen gebaut. Der grundsätzliche Bau des Rumpfes erfolgt ebenso wie bei den Papiermodellen (Spanten und Decks) wobei allerdings die Stärke der Platten 1 bis 2 mm beträgt, was bei der Übertragung der Maße zu berücksichtigen ist. Für die Rumpfbeplankung genügt 0,5 mm starkes Material. Als Basismaterial dienen Polysterolplatten, -streifen und Profile, vorzugsweise von Evergreen. Aus Stabilitätsgründen werden die großen Masten und Stengen aus Aluminium oder Messingdraht hergestellt oder feiner Stahldraht in entsprechend dünne Polysterolrohre eingefügt. Alle Modelle sind mit fotogeätzter Reling ausgestattet, die teilweise für Modelle des HMV und Passat Verlages für die speziellen Modelle konfiguriert ist, oder als Standard Material von Saemann Fotoätztechnik bezogen werden kann. Eine kleine Auswahl von grundsätzlichen Bautechniken sind unter dem Titel Baubeschreibung zu finden
Meine Sammlung umfasst sowohl zivile Schiffe als auch Schiffe der Grauen Flotte.
Der Übersicht halber habe ich meine Bilder in drei Epochen gegliedert:
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